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Zur Narrativität des Theologischen

Prolegomena zu einer narrativen Texttheorie in soteriologischer Hinsicht

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Knut Wenzel

Auf die Veröffentlichung der Programmtexte von J.B. Metz und H. Weinrich 1973 folgte bald schon Kritik, weniger aber eine systematische Aneignung und Ausformulierung des Projekts «Narrative Theologie». Diese Arbeit unternimmt den Versuch, einen Beitrag zur systematischen Ausfaltung Narrativer Theologie zu leisten. Sie tut dies auf dem Weg des Gesprächs mit P. Ricoeurs Erzähl- und Metapherntheorie. Von ihr her ergibt sich als zentrales Thema die Frage nach dem Gott-Denken in und im Angesicht von Zeit und Geschichte. Diesem zugeordnet sind Probleme, wie etwa das Verhältnis von Erzählen und Reflexion, von Narrativität und Erzählgattung, von sinnerschließenden christlichen Zentralmetaphern und jüdisch-christlicher Überlieferung sowie die Frage nach der Möglichkeit, von der Unüberholbarkeit eschatologischer Heilszusage in und durch Christus zu reden in der jeder Endgültigkeit widerstreitenden Zeit- und Geschichtlichkeit menschlicher Existenz.
Aus dem Inhalt: Die Zeitreflexion Augustins - Aristoteles' Mimesisbegriff und seine Entfaltung durch P. Ricoeur - Geschichte und Narrativität - Das Problem der Zeit und die konfigurative Antwort der Erzählung - Text und Werk - Metapher und Erzählung - Erzählung und Reflexion - Erzählungen als Präfigurationen des Heils.