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Depressive Frauen und Männer in der Allgemeinpraxis

Ärztebefragung in Niedersachsen zur Einstellung niedergelassener Allgemein- und Praktischer Ärzte gegenüber depressiven Patienten.

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Iris Steinbach

Wenn Menschen durch eine belastende Lebenssituation krank werden, gehen sie zu einem Arzt ihres Vertrauens. Wesentlich häufiger als Männer, äußern Frauen in Arztpraxen ihre Befindlichkeitsstörungen. Sehen niedergelassene Allgemein- und Praktische Ärzte eine Verbindung zwischen geschilderten Symptomen und dem konkreten Lebenszusammenhang? Welche Auswirkungen hat dies auf ihr diagnostisches und therapeutisches Vorgehen? In Niedersachsen wurde auf der Basis einer 10-prozentigen Stichprobe eine schriftliche Ärztebefragung durchgeführt. Der Rücklauf von über 40 Prozent macht sehr deutlich, daß die Thematik in der täglichen Praxis Relevanz hat. Die antwortenden Ärzte kritisieren ihre somatisch-orientierte Aus- und Weiterbildung und wünschen sich eine bessere Vorbereitung auf die Behandlung von Frauen und Männer, die soziale und psychische Probleme schildern.
Aus dem Inhalt: Frauen und Männer mit psychischen Problemen in Allgemeinpraxen - Diagnostik und Therapie von depressiv Erkrankten in Allgemeinpraxen unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Differenzen - Theoretische Ansätze zur Erklärung von Krankheitsentstehung unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte - Planung und Durchführung des Pretest - Durchführung der Untersuchung und Darstellung der Ergebnisse - Diskussion und Fazit der Arbeit.