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Das Haus der Laune im Laxenburger Park bei Wien

Studien zu Phänomenen der Frühromantik

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Annedore Schwarz

Das Haus der Laune, erbaut um 1800 von J.F. Hetzendorf von Hohenberg, ist in seiner Konzeption von den Aspekten Laune/Capriccio, Humor und dem Topos der verkehrten Welt geprägt. Bautypologisch steht es in der Reihe von Lusthäusern des 17. und 18. Jahrhunderts, die hier nach Capriccioprinzipien befragt werden. Die bislang kaum beachtete Kaiserin Marie Therese II. hat in Laxenburg, abseits von der vorherrschenden rationalen Strömung, ein Refugium geschaffen, in dem sich der Geist der Romantik entfalten konnte. Die Phänomene dieser Laxenburger Märchenwelt kulminieren in dem kuriosen Lusthaus, dem Beispiel einer architektonisch realisierten, verkehrten Welt.
Aus dem Inhalt: Lusthausarchitektur über dem Grundriß des Andreaskreuzes - Die Verkehrung als antiklassisches Prinzip - Marie Therese aus der Sicht ihrer Zeitgenossen - Aspekte des Irrationalen und des Geheimbundwesens - Die Mischung als romantisches Verfahren.