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Palästina in der Mandatszeit

Der palästinensische Kampf um politische Unabhängigkeit und das zionistische Projekt.- Zur Dynamik eines Interessenkonflikts - vom Zerfall des Osmanischen Reiches bis zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948

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Adel El Sayed

In dieser Arbeit geht es vor allem um eine möglichst geschlossene Darstellung jener Politik, die zur schrittweisen und unaufhaltsamen Enteignung des palästinensischen Volkes geführt hat. Aufgezeigt wird die Verflechtung kolonialer Interessen mit dem zionistischen Ziel der Gründung eines rein jüdischen Staates in Palästina, deren erster durchschlagender Erfolg in der Balfour-Deklaration zu sehen ist. Unter den Faktoren, welche die Durchsetzung der zionistischen Ziele begünstigten, werden die sozioökonomischen sowie die politischen Strukturen untersucht, die dem palästinensischen Volk zunächst im Osmanischen Reich und später durch die Mandatsmacht aufgezwungen werden. Hinterfragt werden auch die Bemühungen zu einer friedlichen Lösung der «Palästinafrage» von linkszionistischer Seite. Deren Politik des «guten Willens» wird realen Mechanismen und Strukturzwängen gegenübergestellt.
Aus dem Inhalt: Arabische Befreiungsbewegung - Panarabismus - Zionismus - Arbeiterzionismus - Binationalismus - Zionistische Landpolitik - Kritik des Nationalismus.