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Ad-hoc-Wortbildung

Terminologie, Typologie und Theorie kreativer Wortbildung im Englischen

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Peter Hohenhaus

Die Entdeckung linguistischen Neulands ist selten. Ein solcher Fall ist die Ad-hoc-Wortbildung: das kreative Bilden neuer Wörter. Obwohl keineswegs ein exotischer Randbereich, ist dies bis heute kaum erforscht oder auch nur berücksichtigt worden - eine Lücke, die durch dieses Buch geschlossen wird. Zunächst wird der bisherigen unklaren Terminologie ein präzise (skalar) definierter Begriff von Ad-hoc-Bildung anhand zentraler Merkmale entgegengesetzt. Daran schließt sich die bislang umfassendste Klassifikation auf der Basis fast 600 authentischer - oft höchst amüsanter - Belege an. Es folgt die Diskussion z.T. gravierender theoretischer Konsequenzen. Schließlich behandelt die Arbeit die kommunikativen Rollen solcher Bildungen, woraus sich eine ebenfalls bisher unerreicht umfangreiche funktionale Klassifikation ergibt. Dabei werden auch die Bereiche wie Humorforschung, Textlinguistik, Pragmatik etc. berührt, was das Buch nicht nur für Morphologen interessant macht.
Aus dem Inhalt: Klare Bestimmung des Gegenstandsbereichs und der Terminologie, Formale Typen von Ad-hoc-Bildungen und Klassifikation - Konsequenzen für die (generative) Wortbildungs-Theorie - Kommunikative Funktionen von Ad-hoc-Bildungen - Die empirische Basis: Korpus und Informantentests.