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Der Chaco-Krieg zwischen Bolivien und Paraguay 1932-1935

Eine historisch-strukturelle Analyse der Kriegsgründe und der Friedensverhandlungen

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Michael Herzig

Der Chaco-Krieg zwischen Bolivien und Paraguay (1932-1935) war einer der blutigsten Konflikte in der Geschichte des südamerikanischen Subkontinents. Er stellte eine Herausforderung für das interamerikanische System dar und wurde durch den Einbezug des Völkerbundes in die Konfliktregelung zu einem Prüfstein für das System der kollektiven Sicherheit in der Zwischenkriegszeit. Der Waffengang zwischen den beiden lateinamerikanischen Ländern bildete aber auch den schmerzhaften Abschluß eines 80jährigen Territorialkonflikts und hinterließ den beiden kriegführenden Staaten ein Erbe von wirtschaftlichen Krisen und politischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen. Die Arbeit beschäftigt sich einerseits mit den Gründen für die kriegerische Eskalation des Chaco-Konflikts und andererseits mit den Problemen der internationalen Friedensbemühungen.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung von Staat und Gesellschaft in Lateinamerika am Beispiel Boliviens und Paraguays - Die historischen Ursachen des Chaco-Konflikts und seiner Eskalation - Die Probleme der internationalen Friedensbemühungen.