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Die Glocken und Geläute des Nicolaus Jonas Sorber

Ein Beitrag zur musikalischen Struktur der Geläute im 18. Jahrhundert

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Veit Heller

Die klangliche Eigenwilligkeit des Weimarer Schloßturmgeläutes von Nicolaus Jonas Sorber und die geistige wie historische Nähe zu Johann Sebastian Bach regten diese Arbeit an. Zahlreiche Analysen Sorberscher Glocken und Geläute ermöglichten die stilistische Beurteilung des Werkes Sorbers. Die Klanggestalt der Glocken, die Geläutedispositionen und die Läutetraditionen fügen sich im musikgeschichtlichen Kontext zu einer Einheit. Als eigenständiger Geläutetyp vermitteln die Geläute Sorbers zwischen den Geläuteidealen des Mittelalters und der Romantik. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur bisher nur wenig erforschten Glockengießerkunst des 18. Jahrhunderts. Biographisches Material und ein Katalog des Werkes Nicolaus Jonas Sorbers vervollständigen die Darlegungen.
Aus dem Inhalt: Zur Biographie des Glockengießers Nicolaus Jonas Sorber - Die kunsthandwerklichen, klanglichen und konstruktiven Charakteristika der Glocken Sorbers - Die musikalische Struktur der Großgeläute Sorbers und ihre historische Bedeutung - Werkkatalog, Klanganalysen.