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Tendenzen in der geschlechtsabhängigen Sprachverwendung und Spracheinschätzung

Am Beispiel der Stadt Villach in Kärnten

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Freya Malliga

Es wird immer wieder behauptet, daß Frauen dem Dialekt kritischer und ablehnender gegenüber stehen als Männer. Ziel dieser Untersuchung ist es - erstmals für österreichische Sprachverhältnisse - dieses geschlechtstypische Sprachverhalten näher zu beleuchten. Der theoretische Teil legt die Probleme und Methodik des Untersuchungsgegenstandes «Geschlechtsabhängiger Sprachgebrauch» unter breiter Einbeziehung der Forschungsliteratur dar. Empirisch wird der geschlechtstypische Varietätengebrauch sowohl anhand von Sprachproben als auch nach eigenen Einschätzungen von seiten der Sprecher analysiert. Die Einbettung der Thematik in den Erkenntnishorizont von Sprache, Geschlecht und Gesellschaft, wobei auch interdisziplinär vorgegangen wird, stellt diese vorliegende Untersuchung in einen größeren Kontext.
Aus dem Inhalt: Der Zusammenhang von Varietätengebrauch, Geschlecht und Gesellschaft mit besonderer Berücksichtigung der sprachsoziologischen Verhältnisse in Österreich - Erklärungsmodelle für den geschlechtstypischen Sprachgebrauch - Dialektkompetenzmessung - Varietätenverwendung nach eigener Einschätzung - Einstellung zu Dialekt und Standardsprache.