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Untergrund, autonome Literatur und das Ende der DDR

Eine systemtheoretische Analyse

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Ekkehard Mann

Untersucht werden die experimentellen und modernistischen Schreibweisen aus dem letzten Jahrzehnt der DDR, die allgemein als «Literatur des Prenzlauer Bergs» bezeichnet werden. Ausgegrenzt von den Printmedien, entwickelte sich ein sozialer Untergrund mit einer lebendigen, unabhängigen und später halbgeduldeten Literaturszene mit dem Zentrum in Ostberlin. Ihr Entstehen und ihre Eigendynamik wird mit Hilfe der Systemtheorie als Phänomen in einer vormodernen, ständischen Sozialstruktur analysiert. Diese Entwicklung wird als Teil des sozialstrukturellen Umbruchs gewertet, der zur Auflösung der DDR führte.
Aus dem Inhalt: Systemtheoretische Analyse der DDR-Gesellschaft - DDR-Literatur war vormodern - Modernisierungsschub durch junge Literatur - Hilbig, Neumann, Papenfuß, Anderson, Erb und andere - Autonome Szene, Wende und Ende der DDR.