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Zur Bedeutung der horizontalen Produktdifferenzierung in der Ernährungswirtschaft für den Nutzen der Verbraucher unter unvollständiger Information

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Andreas Böcker

In entwickelten Volkswirtschaften ist das Angebot der Ernährungsindustrie durch eine stetig steigende Produktvielfalt gekennzeichnet. Will ein Verbraucher aus einer Produktgruppe das nutzenmaximierende Gut auswählen, so ist er gezwungen, der steigenden Komplexität des Angebots mit einem erhöhten Aufwand für die Informationsbeschaffung zu begegnen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Erfahrungseigenschaften, über die vor dem Kauf keine Informationen vorliegen, den Wert des Produktes bestimmen. Diese Untersuchung arbeitet diesen Informationsaspekt der Produktvielfalt gründlich auf. Dazu werden zunächst grundlegende Erkenntnisse aus der Theorie der Produktdifferenzierung und der Konsumentenforschung ausgewertet. Darauf aufbauend werden in einer Computersimulation, die auf dem Hotelling-Modell des räumlichen Wettbewerbs basiert, detaillierte Fragestellungen angegangen.
Aus dem Inhalt: Theorie der Produktdifferenzierung - Konsumentenverhalten und Kaufentscheidung - Suchtheorie und optimale Abbruchentscheidung - Computersimulation.