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Die private Finanzierung von Infrastruktur

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Markus Kolodziej

Welche Bedeutung ist Infrastruktur in makroökonomischer Hinsicht beizumessen? Sind private Finanzierungs- und Organisationsmodelle als Alternativen zur öffentlichen Bereitstellung gegeben? Neue theoretische Konzepte schätzen Produktivitäts-, Output- sowie Kostensenkungseffekte von Infrastruktur in der privaten Produktion. Hierzu wurden zwölf aktuelle Studien ausgewertet. Gleichwohl sind die Ergebnisse umstritten (Finanzierung, Kausalität). Private Finanzierung und Organisation kann erhebliche Vorteile aufweisen. Zentral ist die Analyse und Bewertung des (Fonds-)Leasingmodells im Lichte betriebswirtschaftlicher (direkte/indirekte Projektkosten, Steuern, Transaktionskosten, Finanzinnovationen), juristischer (Spezialleasing, Vertragsgestaltung) und haushaltsrechtlicher Aspekte. Private Finanziers können via Finanzinnovationen Kostenvorteile realisieren. Im Resümee werden Chancen und Risiken privater Finanzierungen abgewogen und diskutiert.
Aus dem Inhalt: Konzepte zur Messung von Infrastruktureffekten - Produktions- und kostentheoretischer Ansatz - Bürokratietheoretischer Ansatz - Property-Rights-Theorie - (Fonds-)Leasingfinanzierung - Eigenkapitalkomponente - Forfaitierung - Spezialleasing - Vertragsgestaltung - Konzessionsmodell - Finanzinnovationen (Swap, Cap, Collar) - Haushaltsrecht - Finanzinnovationen und öffentliche Hand.