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Schiedsgerichtsvereinbarungen in Rückversicherungsverträgen

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Hubertus W. Labes

Bis vor wenigen Jahren ist der juristischen Ausgestaltung von Rückversicherungsverträgen vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt worden, bedingt durch das gegenseitige Vertrauen unter Geschäftsleuten. Angesichts einer zunehmenden Anonymität und eines härteren Konkurrenzdrucks erscheint es jedoch nützlich, auf unvermeidbare Auseinandersetzungen vorbereitet zu sein. Die Internationalität des Rückversicherungsgeschäfts und fehlende Kodifizierungen stellen diesbezüglich zusätzliche Anforderungen. Die Arbeit erörtert zunächst alle wichtigen und praxisrelevanten Aspekte der internationalen Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit, soweit sie für die Rückversicherung von Bedeutung sind. Es folgt eine Auseinandersetzung mit Schiedsklauseln, welche von der Versicherungswirtschaft für die Verwendung in Rückversicherungsverträgen geschaffen wurden, und mit von den ständigen Institutionen entwickelten Schiedsordnungen. Zudem werden Alternativen zum Schiedsverfahren diskutiert. Am Ende der Arbeit steht ein am Bedarf der Rückversicherung orientiertes Regelungsmodell zur Streitentscheidung.
Aus dem Inhalt: Struktur des schiedsgerichtlichen Verfahrens unter Berücksichtigung der Anforderungen an den Rückversicherungsvertrag - Gestaltungsmöglichkeiten - Vereinbarung einer Schiedsverfahrensordnung mit vorgeschalteter Schlichtungsklausel.