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Die berufspädagogische Genese des Produktionsschulprinzips

Von den Ursprüngen im 18. Jahrhundert zur aktuellen Situation

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Johannes Meyser

Das Produktionsschulprinzip stellt eine zielgerichtete Verbindung beruflicher Bildung und erwerbsorientierter Produktion dar. Auf der Grundlage sozial-historischer Bildungsforschung und vergleichender Modernisierungstheorien werden die Entstehung und Ausbreitung im 19. Jahrhundert wie auch die aktuelle Bedeutung dieses Ausbildungsmodells untersucht. Dabei wird der enge Zusammenhang zur Entwicklung anderer beruflicher Lernformen wie der Lehrgangsmethode aufgedeckt. Damit ist nun erstmals eine umfassende Einschätzung und Systematisierung des Produktionsschulprinzips möglich. Es wird heute sowohl im Rahmen der Qualifikationsentwicklung der sich industrialisierenden Länder als auch im Bereich sozialpädagogisch orientierter Berufsbildung umgesetzt.
Aus dem Inhalt: Berufsbildung und technischer Fortschritt - Zwang zur Modernisierung - Entstehung der Fachschulbildung in Frankreich - Produktionsschule und Lehrgang - Ausbreitung in Europa - Neue Technologien und Arbeitsorganisation - Kosten beruflicher Bildung - Integration Benachteiligter - Berufsbildungshilfe.