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Grenzen staatlicher Verschuldung

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Ute Hellner

Die Kontroverse um die Wünschbarkeit respektive Schädlichkeit der Staatsverschuldung ist über weite Strecken ideologisch belastet. Um politikberatend und -beurteilend fungieren zu können, muß die Ökonomie diese ideologisch bedingte Einseitigkeit der Argumentation überwinden und die makroökonomischen Implikationen der öffentlichen Kreditaufnahme möglichst erschöpfend darstellen. Eine derartige Versachlichung der Diskussion wird mit dieser Erörterung der Grenzen staatlicher Verschuldung angestrebt. Indem die Bedingungen herausgearbeitet werden, unter denen die öffentliche Kreditaufnahme an stabilitäts-, allokations- und verteilungspolitische sowie fiskalische Grenzen stößt, wird ein Leitfaden für die Beurteilung der Verschuldungspolitik eines Staates erarbeitet.
Aus dem Inhalt: Ökonomische und fiskalische Grenzen der Staatsverschuldung - Implikationen der staatlichen Verschuldung für die Beschäftigung, das Preisniveau sowie das außenwirtschaftliche Gleichgewicht - Crowding Out - Einflüsse der öffentlichen Kreditaufnahme auf die interpersonelle und intertemporale Verteilung - Staatsverschuldung und Ausgabenspielraum - Gefahr der Schuldenfalle.