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Manfred Gurlitt

Leben und Werk

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Helma Götz

Manfred Gurlitt (1890-1972), Berliner Komponist und Dirigent, machte in den zwanziger Jahren mit seinen Opern Wozzeck und Soldaten auf sich aufmerksam. Von den Nationalsozialisten zunehmend unterdrückt, wanderte er 1939 nach Japan aus, wo er sich große Verdienste um die Verbreitung der westlichen Oper erwarb. In Deutschland geriet er in Vergessenheit. In jüngster Zeit bewiesen einige Aufführungen der Oper Wozzeck, daß die Wiederentdeckung Gurlitts durchaus lohnend ist. Diese Arbeit bietet auf der Grundlage einer umfassenden Auswertung des Nachlasses sowie anderer bisher nicht erschlossener Quellen erstmals eine ausführliche Biographie Gurlitts und stellt im Überblick sein gesamtes kompositorisches Schaffen vor. Sie versteht sich als Grundlage für die weitere Gurlitt-Forschung.
Aus dem Inhalt: Ausführliche Biographie auf der Grundlage neu erschlossener Quellen - Vorstellung des kompositorischen Schaffens - Werkübergreifende Kriterien des Gurlittschen Stils - Gurlitts Stellung in der Musikgeschichte - Werkverzeichnis - Der Nachlaß Gurlitts.