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Kindheit im modernen Kinderhochleistungssport

Untersuchungen zur alltäglichen Lebensumwelt von C- und D-Kader Athletinnen im Kunstturnen auf der Grundlage eines konkreten Kindheitsverständnisses

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Katharina Bröer-Weischenberg

Verschwindet die Kindheit im modernen Kinderhochleistungssport? Dieser Frage geht die Autorin in einer empirischen Studie nach, wobei ein auf umfangreichen Literaturstudien basierendes Kindheitsverständnis die Grundlage bildet. Mit Hilfe eines multi-methodalen Untersuchungsansatzes wird die alltägliche Lebensumwelt junger Kunstturnerinnen analysiert. Die Verfasserin kommt zu dem Schluß, daß die Teilnahme am Hochleistungssport für Kinder mit einer Vielzahl besonderer Risiken für deren Leben und ihre Entwicklung verbunden ist. Die Gefahr, daß den leistungssportlich aktiven Heranwachsenden ihre Kindheit genommen wird, ist groß. Abschließend werden Grundsätze und Forderungen aufgestellt, deren Beachtung dazu beitragen kann, einen Leistungssport in kindgerechter Form zu ermöglichen.
Aus dem Inhalt: Kindheitsgeschichte - Begriffe 'Kind' und 'Kindheit' - Das Besondere am Kind (Vorstellung des 'Normkindes') - Theoretische Bedingungen des Kindseins - Die kindliche Lebensumwelt (Vorstellung der 'Normumwelt des Kindes') - Pädagogische Verantwortung der Erwachsenen - Abschaffung versus Erhalt der Kindheit - Qualitative Sozialforschung - Untersuchungskonzept - Kinderbefragung - Pretest - Durchführung der Untersuchung - Datenaufbereitung - Darstellung und Interpretation der Forschungsergebnisse - Ist Kinderhochleistungssport Arbeit oder Spiel? - Forderungen und Maßnahmen.