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La lección flaubertiana

Der Einfluß Gustave Flauberts auf Denken und Werk von Mario Vargas Llosa

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Katharina Seifert

Mario Vargas Llosas Beziehungen zu Frankreich und seiner Literatur sind vielfältig, wobei Gustave Flaubert eine herausragende Rolle zukommt, die sich in Vargas Llosas Studie über Madame Bovary. La orgía perpetua widerspiegelt. In der Forschungsliteratur wird die Bedeutung Flauberts für das Romanwerk des Peruaners zwar gewürdigt, jedoch mangelt es an einer grundlegenden Darstellung der Beziehungen. Diese ist umso notwendiger, als der Einflußbereich Flauberts die theoretische Reflexion zur Literatur gleichermaßen wie die fiktionalen Texte selbst betrifft. In dieser Arbeit vereinen sich bisher bekannte Bezugspunkte zu Flaubert mit neuen Ergebnissen. Vorrangiges Ziel war, ein komplexes Bild zum Verhältnis Vargas Llosa - Flaubert zu bieten und damit auch einen Zugang zum Autor Vargas Llosa zu erschließen.
Aus dem Inhalt: Bedeutung Flauberts für den Schriftsteller Vargas Llosa, der als «hombre flaubertiano» aus der Analyse hervorgeht - Bezugspunkte zwischen Flauberts «Correspondance» und Vargas Llosa Theorie der «novela total» («lección flaubertiana») - Übereinstimmungen und konkrete Spuren Flauberts im Werk Vargas Llosas.