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Die Ukraine im Blickfeld deutscher Interessen

Ende des 19. Jahrhunderts bis 1917/18

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Claus Remer

Die Ukrainer kämpften jahrhundertelang im Osten Europas gegen die Unterdrückung durch Litauer, Polen, Russen u.a. für eine eigenständige politische, wirtschaftliche und national-kulturelle Entwicklung. Analysiert wird, wie im Zeitalter des Imperialismus die großen wirtschaftlichen Ressourcen und die strategische Lage der ukrainischen Gebiete verstärkt in das Blickfeld deutscher Politiker, Unternehmer und Militärs rückten. Zahlreiche Ideen und Konzeptionen über eine Dekomposition Rußlands, über die Bildung von Randstaaten und schließlich über Kriegsziele und Aktivitäten mit dem Bestreben, die östliche Großmacht entscheidend zu schwächen, werden untersucht und dargestellt. Die Politik mündete 1918 in der letztlich erfolglosen Okkupation der Ukraine.
Der Autor: Claus Remer wurde 1931 in Neustrelitz geboren. Nach dem Geschichtsstudium und der Promotion (1960) an der Leipziger Universität arbeitete er von 1965 bis 1990 als Dozent an der Universität Jena auf dem Gebiet der Geschichte, insbesondere der Geschichte Osteuropas. Hier habilitierte er sich im Jahre 1984.