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Bewußtseinskonflikte von Mädchen im naturwissenschaftlichen Unterricht

Eine empirische Studie aus imperativtheoretischer Sicht

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Katrin Meuche

Physik und Chemie zählen bei Mädchen nach wie vor zu den unbeliebten Unterrichtsfächern. Ausgangspunkt dieser empirischen geschlechtsvergleichenden Studie war die Annahme, daß die innerpsychische Verarbeitung konflikthafter Unterrichtssituationen das Engagement von Mädchen in diesen Fächern hemmen kann. Das innerpsychische Erleben problematischer Situationen wurde sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgewertet. Als theoretische und methodologische Grundlage diente der kognitionspsychologische Ansatz der subjektiven Imperative. Für die Erhebung wurde das imperativzentrierte Interview entwickelt und erprobt. Die Konstruktion eines detaillierten Kategorienrasters ermöglichte die Klassifizierung dieser Imperative. Die Auswertung berücksichtigt thematische und strukturelle Merkmale sowie die Differenzierung unterschiedlich komplexer Imperierungsmuster.
Aus dem Inhalt: Die Ausgangssituation - Erklärungsansätze im Überblick - Der Imperativtheoretische Ansatz: Imperative als Ursache psychischer Konflikte - Die Entwicklung des imperativzentrierten Interviews und eines Kategorienrasters - Imperative im naturwissenschaftlichen Unterricht: Ergebnisse und Interpretation - Darstellung einzelner Imperierungsmuster.