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Religiöses Ahnen, Sehnen und Suchen- Von der Theologie zur Religionsgeschichte

Heinrich Friedrich Hackmann 1864-1935- Für den Druck überarbeitet von Christine Wackenroder

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Fritz-Günter Strachotta

Heinrich Hackmann (1862-1935) zählt zum Kreis der in Göttingen entstandenen «Religionsgeschichtlichen Schule». Die meisten Jahre seines Lebens verbrachte er im Ausland - zunächst als Pastor in Shanghai und London, dann als Professor für Allgemeine Religionsgeschichte in Amsterdam. Seine Publikationen gelten als Meilensteine der Buddhismusforschung. In seiner Suche nach lebendiger, gegenwartsnaher Frömmigkeit geriet Hackmann in kritische Distanz zur kirchlichen Lehre und Theologie in Deutschland. Zeitlebens rang er um einen neuen Ansatz in der Auseinandersetzung zwischen überkommener religiöser Tradition und modern-wissenschaftlich geprägter Naturwissenschaft. Die zu seiner Zeit noch junge Disziplin der vergleichenden Religionsgeschichte war für ihn Kernproblematik der Religionsforschung.
Aus dem Inhalt: Kindheit, Jugend und Studienzeit - Privatdozent in Göttingen - Lehrer und Freund von Rudolf Otto - Die Jahre als Pastor in Shanghai (1894-1901) und London (1904-1913) - Forschen und Reisen in Ostasien (1902/03 und 1910-12) - Kritik an der deutschen Theologie - Professor in Amsterdam (1913-1934) - Publikationen zum Buddhismus und zur ostasiatischen Frömmigkeit - Lebensabend in Hildesheim.