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Väterlichkeit und pädagogische Profession

am Beispiel der Heimerziehung

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Wilfried Reckert

Die Arbeit verfolgt zwei Anliegen: Sie thematisiert die Männerrolle in der Pädagogik und stößt nach umfangreichen feministischen Studien in eine Reflexionslücke. Darüber hinaus will sie zum Verständnis einer professionellen Erziehungskunst beitragen. Väterlichkeit als ein historisch-kulturelles Phänomen wird multiperspektivisch und transdisziplinär verhandelt. Dem weiten methodologischen Zugriff entspricht die inhaltliche Weite von Familiensoziologie und -pädagogik bis zur Geschlechts- und Generationsanalyse. Der Autor entwickelt ein Konzept «souveräner Väterlichkeit» zwischen persönlicher Kompetenz, wissenschaftlicher Fachlichkeit und professioneller Kunst, zwischen Nähe und Distanz, zwischen Verantwortung des Erziehers und kindlicher Verantwortung für das eigene Aufwachsen, zwischen Erwachsensein und Offenheit, zwischen Männlichkeit und Kritik hegemonialer Männlichkeit.
Aus dem Inhalt: Väterlichkeit: ein schillernder Begriff - Vaterbilder in der Literatur - Vaterbedarf von Kindern - Männer und Vaterschaft - Zur Geschichte von Vaterschaft und Väterlichkeit - Vatermangel und Familie - Vatermangel, öffentliche Erziehung und die fundamentale Veränderung des Pädagogischen - Väterlichkeit und Heimerziehung - Väterlichkeit und professionelle pädagogische Kompetenz.