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Studien zum Werk des Antonio Begarelli

Eine rezeptionsästhetische Analyse des «Kunstwerk»-Charakters

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Sabine Fett

Antonio Begarelli war Terrakottabildner in der ersten Hälfte des Cinquecento in Oberitalien. Da an seinen Plastiken die unterschiedlichen Intentionen von Auftraggeber, Künstler und Betrachter im Wandel der Zeit sichtbar werden, befaßt sich diese Abhandlung mit der Analyse rezeptionsästhetischer Aspekte. Vor dem Hintergrund der zeitgenössischen kunsttheoretischen und theologischen Situation in Italien zeigen Begarellis stilistische Auffassung und seine Art der Verarbeitung des Materials Terrakotta Emanzipationstendenzen der Kunst im devotionalen Kontext. Sein innovativer Umgang mit der Tradition passionsgeschichtlicher Darstellungen in der Plastik indiziert die Religionskrise zu Beginn des 16. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Leben und Werk - Kunsthistorische Einordnung - Ikonographische Aspekte plastischer Passionsdarstellungen - Wirkungsästhetik der Farbfassung von Terrakotta - Traktatliteratur zum «Paragone» der Bildhauerei - Religionsgeschichtlicher und -theoretischer Hintergrund im Cinquecento in Italien - Analyse der Frömmigkeit im Kontext der Passion Christi - Verhältnis von Auftraggeber, Künstler und Rezipient.