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Die implied powers-Lehre im amerikanischen Verfassungsrecht

Eine Analyse anhand der Rechtsprechung des U.S. Supreme Court

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Ivo Joswig

Die Lehre von den implied powers findet ihren Ursprung im amerikanischen Verfassungsrecht und spielt in der dortigen Verfassungswirklichkeit eine herausragende Rolle. Abgeleitet aus der sog. necessary and proper clause der Bundesverfassung hat sie es dem Bund erlaubt, seit dem 18. Jahrhundert seine Gesetzgebungskompetenzen gegenüber den Einzelstaaten kontinuierlich zu erweitern. Die Studie arbeitet anhand der Rechtsprechung des Supreme Court die doktrinimmanenten und -externen Grenzen der Anwendbarkeit des implied powers-Gedankens heraus und analysiert sie auch in methodischer Hinsicht. Ferner widmet sich die Untersuchung der Frage, ob auch die anderen Bundesgewalten implied powers in Anspruch nehmen können und stellt Lösungsmodelle dar.
Aus dem Inhalt: Historischer Überblick der Grundentscheidungen zur implied powers-Lehre - Qualität und Nachprüfung einer Zweck-Mittel-Relation - Das 10. Amendment und der political process als Regulative der Bundesgesetzgebung - Die methodische Einordnung der implied powers-Lehre - Implied powers von Exekutive und Judikative.