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Verkehrliche Mobilitätskritik aus ökonomischer Sicht

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Barbara Kleehaupt

Mobilität steht gegenwärtig in einem starken gesellschaftlich-politischen Spannungsfeld. Die Untersuchung analysiert dieses Spannungsfeld aus ökonomischer Sicht und zeigt Bewältigungsansätze auf. Die Arbeit bietet zunächst einen Einblick in die thematische Vielfalt und hohe Komplexität von Mobilitätsfragen im allgemeinen sowie eine Klärung des verkehrlichen Mobilitätsbegriffs im speziellen. Möglichkeiten der Messung verkehrlicher Mobilität werden aufgezeigt, so daß ein aussagekräftiges Bild der Mobilitätsentwicklung im Zeitablauf entsteht. Eine Analyse des komplexen Zusammenspiels marktlicher und politischer Faktoren erklärt den bisherigen Bedeutungszuwachs verkehrlicher Mobilität und verdeutlicht die zu erwartende weitere «Mobilisierung» von Personen und Gütern. Folge des sich selbstverstärkenden Mobilisierungsprozesses sind krisenhafte Entwicklungen verkehrlicher Mobilität, die dargestellt und ökonomisch bewertet werden. Im Kern ökonomischer Mobilitätskritik steht die Problematik gesellschaftlicher Kosten. Insbesondere die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Monetarisierung gesellschaftlicher Kosten des Verkehrs wird diskutiert. Aufbauend hierauf werden Strategien zur Bekämpfung gesellschaftlicher Kosten des Verkehrs aufgezeigt und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht, so daß im Ergebnis tragfähige Entwicklungsperspektiven verkehrlicher Mobilität abgeleitet werden können.
Aus dem Inhalt: Zum Mobilitätsbegriff - Möglichkeiten der Messung verkehrlicher Mobilität - Verkehrsintensivierung betrieblichen Handelns als selbstverstärkender Prozeß - Verkehrliche Mobilitätskritik aus ökonomischer Sicht - Gesellschaftliche Kosten und Nutzen des Verkehrs - Möglichkeiten und Grenzen der Monetarisierung externer Kosten - Strategien zur Bekämpfung externer Kosten des Verkehrs.