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Staatsordnung und Kommunalverfassung

Die Formierung moderner Gemeindekonzeptionen in Württemberg zwischen Ancien Régime und Frühkonstitutionalismus

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Ulrich Speck

Der Konnex von Vormärzliberalismus und kommunaler Selbstverwaltung ist in der neueren Forschung verschiedentlich behandelt worden. Wie aber der Liberalismus auf die Gemeinde kam, liegt bislang noch im Dunkeln. Am Beispiel Württembergs untersucht diese Studie nun die Etappen des Prozesses, an dessen Ende eine ausdifferenzierte liberale Gemeindetheorie vorlag. Vom späten 18. Jahrhundert ausgehend, werden die Gemeindekonzeptionen der staatlichen und gesellschaftlichen Eliten über die Rheinbundzeit bis in die Epoche des Frühkonstitutionalismus verfolgt. Dabei werden Entwicklungsstränge freigelegt, die dem südwestdeutschen Vormärzliberalismus eine entscheidende Prägung gaben.
Aus dem Inhalt: Die Konzeptionen des ausgehenden Ancien Régime - Altwürttembergische Gemeindeverfassung - Gemeinde in der juristischen Lehre - Gemeindekonzeption der Stände und des Fürstenstaates - Reformbestrebungen am Ende des 18. Jahrhunderts - Konzeptionen der Rheinbundzeit - Bürokratische und ständische Gemeindekonzeptionen im Verfassungskampf 1815-19 - Friedrich Lists frühliberale Gemeindetheorie - Das Edikt über die Gemeindeverfassung von 1818 - Gemeinde in den Verfassungsverhandlungen, 1819 - Die Revision des Gemeindeedikts im Landtag, 1820/1821.