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Schöpfung als Evolution

Die Bedeutung des Komplementaritätsprinzips und der Synchronizitätsphänomene für ein Neuverständnis der Evolution

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Ingeborg Hus

«Evolution ergibt sich aus der schöpferischen Bewegung von Materie, die mit Intelligenz begabt ist». Bei dieser Aussage David Bohms geht die Autorin von der Prämisse aus, daß Materie sichtbarer Geist ist. Diese Behauptung wird aufgrund von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen in verschiedenen Wissenschaftszweigen, Physik, Chemie, Biologie, Ethologie und der Psychologie des Unbewußten nachgewiesen. Dabei steht der Geist nicht mehr im Gegensatz zur Materie, sondern er erscheint als «Selbstorganisations-Dynamik» auf allen Stufenebenen der Evolution und wird als das eigentliche Wesen der Natur gesehen, das sich im Menschen erkennt und durchschaut. Daraus ergibt sich ein neues Evolutionsverständnis, das seinen letzten Erklärungsgrund im Komplementaritätsprinzip und Synchronizitätsereignis findet.
Aus dem Inhalt: Koevolution von Makro- und Mikrokosmos - Komplementarität als Wirksamkeitsprinzip der Evolution - Synchronizität als empirischer Hinweis auf die Einheit des Seins.