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Die Europäische Union der zwei Geschwindigkeiten

Grundlagen und Wirkungen einer differenzierten Währungsunion

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Jan Miller

Mit den Maastrichter Zielvorgaben für eine stabilitätsorientierte Währungsunion steuert die monetäre Integration Europas unweigerlich auf eine Trennung in teilnehmende Kern- und nachfolgende Randstaaten zu. In dieser Studie wird die sogenannte «Europäische Union der zwei Geschwindigkeiten» nicht als Notlösung, sondern vielmehr als praktikables Zwischenziel auf dem Weg in eine gesamteuropäische Währungsunion konzeptionell aufgegriffen und gestaltet. Mit der detaillierten Konstruktion eines konvergenzorientierten, mehrstufigen Wechselkurssystems wird ein gangbarer Weg gezeigt, die spätere Integration der Randstaaten aktiv zu fördern, ohne daß dabei die Währungsstabilität des Kerns gefährdet wird.
Aus dem Inhalt: Die differenzierte Währungsunion als integrationsgeschichtliche Konsequenz - die Konvergenzkriterien als Differenzierungsinstrument - Spezielle Vor- und Nachteile für Kern- und Randstaaten - Wechselkursregime zwischen Kern- und Randstaaten - Institutionelle und politische Voraussetzungen.