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Globaler Wettbewerb - lokale Entwicklung

Gewerkschaftliche Konzepte innovativer Industriepolitik zur Nutzung endogener regionaler Entwicklungspotentiale am Beispiel der Erfahrungen im Bereich der Maschinenbauindustrie Bolognas

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Volker Telljohann

Der Autor untersucht in dieser Arbeit die Entwicklungsperspektiven des in der internationalen wissenschaftlichen Diskussion als Erfolgsmodell geltenden sozioökonomischen und -kulturellen Systems der Emilia-Romagna. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern ein durch industrielle Distrikte charakterisiertes Wirtschaftssystem in der Lage ist, auch zukünftig in einem durch Globalisierung gekennzeichneten Kontext Entwicklungsdynamik und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Der Autor analysiert diesbezüglich insbesondere die Rolle der Gewerkschaften als Impulsgeber für regionale Innovationsprozesse. Es wird am Beispiel der Maschinenbauindustrie dargestellt, wie der gestalterische Anspruch der Gewerkschaften, der speziell in der Emilia-Romagna bereits eine längere Tradition hat, zur Entwicklung innovativer industriepolitischer Konzepte geführt hat. Damit einher geht, so der Autor, eine Neubestimmung des Verhältnisses der Gewerkschaften zur Umwelt.
Aus dem Inhalt: Die Charakteristika und Entwicklungsperspektiven des Modells Emilia-Romagna - Das innovative Potential des industriellen Systems der Emilia-Romagna - Der bisherige Rahmen industriepolitischer Maßnahmen - Neuere Entwicklungstendenzen des Systems industrieller Beziehungen - Gewerkschaftliche Konzepte innovativer Industriepolitik - Ansätze einer internationalen Zusammenarbeit zwischen Regionen.