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Handel und Umwelt

Statische Wohlfahrtsaspekte und Nachhaltige Entwicklung

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Ralf Bremer

Aus ökonomischer Sicht lassen sich zwei Umweltprobleme unterscheiden: das klassische Problem der negativen externen Effekte und das moderne Problem der nachhaltigen Entwicklung (sustainable development). Diese Arbeit diskutiert die Besonderheiten beider Probleme in offenen Volkswirtschaften. Mit Hilfe statischer Modelle in der Heckscher-Ohlin- und der Kemp-MacDougall-Tradition wird der klassische Zusammenhang zwischen (grenzüberschreitenden) Emissionen, internationalen Güter- oder Kapitalbewegungen und Umweltpolitik untersucht. Das moderne Umweltproblem ist Gegenstand dynamischer Modelle. Dabei wird der Handel mit erschöpfbaren und erneuerbaren Ressourcen sowie einem Aggregat verschiedener Umweltgüter separat behandelt. Zur Bedeutung klassischer und moderner Umweltfragen im Welthandel präsentiert die Arbeit schließlich eine Reihe von empirischen Ergebnissen.
Aus dem Inhalt: Internationaler Handel, Emissionen und Umweltpolitik - Internationale Kapitalbewegungen, Emissionen und Umweltpolitik - Empirische Bedeutung der pollution-haven-Hypothese - Nachhaltige Entwicklung bei Handel mit erschöpfbaren Ressourcen - Die Hartwickregel in der offenen Volkswirtschaft - Nachhaltige Entwicklung bei Handel mit erneuerbaren Ressourcen - Zur Situation des tropischen Regenwaldes - Nachhaltige Entwicklung bei Handel mit einem Aggregat aller Umweltgüter - Sustainable Development in der offenen Volkswirtschaft.