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Das ethnische Zusammenleben in Südtirol

Sprachsoziologische, sprachpolitische und soziokulturelle Einstellungen der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe vor und nach den gegenwärtigen Umbrüchen in Europa

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Manuela Zappe

Sowohl durch den Krieg im ehemaligen Jugoslawien als auch durch die schwelenden Konflikte zwischen Volksgruppen in anderen Staaten erscheint eine Auseinandersetzung über die Form und Möglichkeiten ethnischen Zusammenlebens dringender als jemals zuvor. Die Arbeit zeichnet ein Bild von dem gegenwärtigen Zusammenleben der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe in Südtirol. Fern vom direkten Konflikt hat die Autorin Persönlichkeiten der Südtiroler Gesellschaft (u.a. Reinhold Messner, Landeshauptmann Luis Durnwalder und den verstorbenen Europaparlamentarier Alexander Langer) zu ethnischen Einstellungen befragt. Das Ergebnis liefert - neben der Analyse der Südtiroler Situation - Einblicke in das grundsätzliche Gefüge pluriethnischer Gemeinschaften.
Aus dem Inhalt: Stand der Ethnizitätsforschung - Die historische Entwicklung Südtirols - Gegenwärtige demographische und politische Situation Südtirols - Sprachpolitische, sprachsoziologische und soziokulturelle Einstellungen der Südtiroler Sprachgruppen (u.a. zur kulturellen Identität, zum Wert ethnischer Symbole, zur Bildung einer Europaregion und zum Krieg im ehemaligen Jugoslawien).