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Die Sicherungsübereignung in Einzelzwangsvollstreckung und Insolvenz

Eine Analyse der insolvenzrechtlichen Neuregelung der 51, 166 ff. InsO und ihrer Auswirkungen auf die Einzelzwangsvollstreckung

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Anja Funk-Münchmeyer

Am 1.1.1999 tritt die neue Insolvenzordnung (InsO) in Kraft, die das Verwertungsverfahren von Gegenständen mit Absonderungsrechten novelliert. Diese Arbeit befaßt sich mit der Frage, welche Rechte dem Sicherungsnehmer bzw. Sicherungsgeber in der Insolvenz des Vertragspartners künftig zustehen und welche Auswirkungen ihre veränderte Rechtsstellung auf die Zwangsvollstreckung hat. Neben einer Analyse der insolvenzrechtlichen Regelung behandelt sie die Frage nach ihrer dogmatischen Rechtfertigung. Sie kommt zu dem Ergebnis, daß die Rechtsstellung der Sicherungsgläubiger in der Insolvenz nicht entwertet wird und auch dogmatisch überzeugt. Ferner plädiert die Arbeit für eine differenziertere Betrachtung der Sicherungsübereignung in Insolvenz und Zwangsvollstreckung.
Aus dem Inhalt: Absonderungsberechtigung des Sicherungsnehmers - Verwertungskompetenz des Insolvenzverwalters - Kostenbeitrag des Sicherungsnehmers, insbesondere die Umsatzsteuerregelung - Wirtschaftliche Betrachtungsweise der Sicherungsübereignung - Sicherungsgeber in der Insolvenz des Sicherungsnehmers - Absonderung in der Insolvenz - Klage auf vorzugsweise Befriedigung in der Zwangsvollstreckung.