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Nachfragemacht der Automobilindustrie

Eine Analyse unter den Gesichtspunkten Kartellrecht, AGB-Recht und Konzernrecht

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Holger Kessen

In der deutschen Automobilindustrie findet aufgrund verschärfter Wettbewerbsbedingungen seit Jahren ein struktureller Veränderungsprozeß im Bereich der Fertigung statt. Fertigungsprozesse werden systematisch rationalisiert, die Produktion vom Automobilhersteller auf externe Zulieferer verlagert. Das Verhältnis zwischen den Automobilherstellern und ihren Zulieferern wird dabei durch ein starkes Machtgefälle und die Nachfragemacht auf der Abnehmerseite geprägt. Der Autor untersucht, wo die Grenzen zwischen Gebrauch und Mißbrauch von Nachfragemacht liegen und welches rechtliche Instrumentarium besteht, um die Zulieferer vor einem Mißbrauch von Nachfragemacht zu schützen. Schwerpunkte der Untersuchung liegen dabei auf den Gebieten des Kartellrechts, AGB-Rechts und Konzernrechts.
Aus dem Inhalt: Zulieferung und ihre Grundlagen - Typische Elemente von Zulieferverhältnissen - Rechtsnatur von Zulieferverhältnissen - Zulieferung und Nachfragemacht - Zuliefererschutz durch das Wettbewerbsrecht, das Recht der Allg. Geschäftsbedingungen und durch das Konzernrecht.