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«Der Indianer auf dem Kriegspfad»

Studien zum Werk Heinrich Manns 1888-1918

Peter Hasubek

Gegenstände der Arbeit sind die frühen Erzählungen, wichtige Romane ( Im Schlaraffenland, Professor Unrat, Die kleine Stadt und Der Untertan) und die bisher wenig untersuchten Revolutionsdramen Madame Legros und Der Weg zur Macht. Die für ihr literarisches Schaffen bereits vor der Jahrhundertwende bedeutsame und folgenreiche wechselseitige Beziehung der Brüder Heinrich und Thomas zueinander wird an einzelnen Aspekten aufgezeigt. Die Beschreibung der von Heinrich Mann in den neunziger Jahren entwickelten Erzählmuster der Erinnerungs- und der Gesellschaftsnovelle führt zurück zu ihrer möglichen Beeinflussung durch die Dichtungen Storms und Fontanes. An einzelnen Romanen der Schaffensphase bis 1918 werden Strukturen und thematische Aspekte herausgearbeitet, die erneut Gelegenheit geben, Beziehungen Heinrich Manns zu Fontane und zu dem Bruder Thomas zu erörtern.
Aus dem Inhalt: Untersuchung von typischen novellistischen Erzählmustern des jungen Heinrich Mann und deren Zurückführung auf ihre mögliche Herkunft von Storm und Fontane - Das wechselseitige Verhältnis der Brüder Heinrich und Thomas Mann zueinander in den ersten Jahren ihres Schaffens - Analysen wichtiger Werkstrukturen und Thematiken der Revolutionsdramen und der Romane Heinrich Manns bis zum Untertan.