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Erscheinungsformen und Funktionen des Achtergewichts in der englisch-schottischen Volksballade

Untersuchungen anhand der Balladensammlung F.J. Childs

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Lothar Kupke

Die in die frühneuenglische Epoche zurückreichenden, dem englisch-schottischen Grenzgebiet entstammenden Volksballaden weisen in Stil und Aufbau auffallende epische Gesetzmässigkeiten auf, z.B. das Achtergewicht. Dieses Schlussgewicht, oft mit der Dreizahl verbunden, zeigt sich vielfältig, im Balladenganzen sowie in Teilszenen und einzelnen Motiven. Die Bedeutung des Achtergewichts für die Variantenforschung der oft in breite mündliche Überlieferungstraditionen aufgefächerten Balladen wie auch für Versuche, deren Ursprünge zu datieren, wird vom Autor durch die Analyse motiv- und stoffverwandter Versionen nachgewiesen.