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Aspekte des zeitgenössischen Zauberglaubens in Dichtungen des 16. Jahrhunderts

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Martin Ehrenfeuchter

In dieser Untersuchung werden erstmals ausgewählte Dichtungen des 16. Jahrhunderts systematisch auf das Thema Magie/Zauberei hin analysiert. Sie stellt dar, in welcher Weise die zeittypischen Vorstellungen des Zauberglaubens einen Widerhall in der fiktionalen Literatur gefunden haben. Im Mittelpunkt stehen dabei Werke von Johannes Pauli, Hans Sachs und Hans Wilhelm Kirchhof. Herausgearbeitet wird, welche magischen Praktiken die Autoren in ihren Dichtungen schildern. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Fragen nach den Intentionen und Funktionen der Darstellung von Zauberei in fiktionaler Literatur. Die Einstellungen der genannten Autoren zur Magie werden untersucht und deren Hintergründe erläutert. In einem eigenen Kapitel beschäftigt sich die Arbeit mit der Beschreibung der Hexen- bzw. der Schwarzkünstlerfigur. Die Teilergebnisse vermitteln in ihrer Gesamtheit ein differenziertes Bild von der Darstellung des Themas Magie/Zauberei in Dichtungen des 16. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Zauberei und Magie als Themen fiktionaler Literatur - Beschreibung magischer Praktiken in Dichtungen - Johannes Pauli - Hans Sachs - Hans Wilhelm Kirchhof - Einstellungen zur Magie - Intentionen der Magiedarstellung - Hexen und Schwarzkünstler als literarische Figuren.