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Die Vorstellung von Künstler und Genie bei Clemens Brentano

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Hwa-Jeong Kang-Petermann

Clemens Brentanos dichterisches Schaffen hängt eng zusammen mit der romantischen Antinomie von Poesie und Liebe, von Kunst und Leben, von Erotik und Religiosität. Die Autorin stellt die vielfältigen Perspektiven von Brentanos Vorstellung von Kunst und Künstler dar. Dabei setzt sie sich ständig mit der älteren und neuesten Brentano-Forschung auseinander. Neu ist der detaillierte Nachweis, daß die dichterische Qualität der frühen und späten Werke Brentanos gleich groß ist. Damit wird das Phänomen dieses bedeutenden romantischen Dichters in die aktuelle Diskussion um die Bewertung der Romantik gerückt.
Aus dem Inhalt: Das frühromantische Programm einer «Poetisierung des Lebens» und der Welt - Gleichsetzung von Sinnlichkeit und Frömmigkeit - Das Scheitern aller Poesiekonzepte und Lebensentwürfe Brentanos - Brentanos Negierung und Vernichtung der eigenen poetischen Vergangenheit - Brentanos Versuch, zu einer faktologisch und erbaulich orientierten Literatur beizutragen - Die erotische Religiosität und religiöse Erotik in Brentanos Lyrik.