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Von Schneckenhaus bis Adlerhorst

Interdependenzen zwischen Lebensstil und Wohnungseinrichtung

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Monika Kritzmöller

Die Gestaltung privater Wohn(um)welten spiegelt in hohem Maße die Wohnenden mit ihren Werthaltungen, Ideen und Lebenssituationen wider. Mit Augenmerk auf die psychologische Bedeutung von Gegenständen zeigt diese Abhandlung Motive und Ursachen für das Entstehen der Interieurs auf. Bewohnern werden in einer qualitativen Untersuchung die von ihnen vorgenommenen Manipulationen ihres Heims sowie ihre Wahl von Einrichtungs- und Dekorationsobjekten gegenübergestellt. Die Autorin identifiziert die hierfür relevanten Faktoren und setzt deren Ausprägung in Beziehung zum Lebensstil. Zudem erfährt das Sinus-Modell der sozialen Milieus, welches der Beschreibung und Auswahl der Bewohner zugrundeliegt, eine kritische Beurteilung und Weiterentwicklung.
Aus dem Inhalt: Theoretische Ansätze zur Rolle des Wohnens, der Wohnung und der Einrichtungsgegenstände - Charakterisierung der Bewohner anhand ihres Lebensstils - Einzelfallanalysen von Wohnenden mit heterogenen Lebensentwürfen - Erkenntnisse über das Zustandekommen von Einrichtungen und zur Life-Style-Forschung.