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Hybride Finanzierungsinstrumente im deutschen und US-amerikanischen Steuerrecht

Eine Analyse ihres grenzüberschreitenden Einsatzes aus steuersystematischer und ökonomischer Sicht

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Jürgen Haun

Der Charakter der hybriden Finanzierungsinstrumente als Mischformen von Eigen- und Fremdkapital stellt die an einem grenzüberschreitenden Finanzierungsvorgang beteiligten Staaten sowohl im Rahmen ihrer nationalen Steuerordnungen als auch unter Beachtung der Doppelbesteuerungsabkommen vor ein Einordnungsproblem. Die steuerliche Qualifikation der Finanzierungsinstrumente erfolgt in den Ländern aufgrund eigenständiger Ansätze, wobei ihre jeweiligen Einordnungsergebnisse nicht notwendigerweise identisch sein müssen. Es besteht die Möglichkeit, daß durch die Einordnungsprobleme Qualifikationskonflikte auf Ebene der Doppelbesteuerungsabkommen entstehen. Hieraus können Doppel- oder Minderbesteuerungen resultieren, die den grenzüberschreitenden Einsatz der wirtschaftlich sinnvollen Finanzierungsinstrumente erschweren.
Aus dem Inhalt: Hybride Finanzierungsinstrumente - Ökonomische Analyse der Einordnung im deutschen und US-amerikanischen Steuerrecht - Behandlung in Doppelbesteuerungsabkommen, insbesondere dem DBA-USA - Beispiele hybrider Finanzierungsinstrumente - Steuerbelastung in den USA und in Deutschland - Belastungsrechnungen - Entwicklung eines Besteuerungskonzeptes.