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Die Idee der Konsumentensouveränität in der Wettbewerbstheorie

Teleokratische vs. nomokratische Auffassung

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Steffen Binder

Auf den ersten Blick scheint Einigkeit über den Bedeutungsinhalt des Begriffs «Konsumentensouveränität» zu bestehen. Er beinhaltet, daß das Güterangebot in der Volkswirtschaft nach Menge und Struktur durch das Nachfrageverhalten der Konsumenten gesteuert wird. Eine genauere Analyse ergibt allerdings, daß in der Literatur sehr unterschiedliche, teilweise auch unklare Vorstellungen mit dem Begriff verbunden werden. Aufgabe der Arbeit war es daher, mögliche Auffassungen vom Konzept der Konsumentensouveränität gegeneinander abzugrenzen, einige wesentliche Kritikpunkte am Konzept zu diskutieren und aufzuzeigen, inwieweit es als Leitbild für die Wettbewerbs- und Verbraucherpolitik dienen kann. Die enge Verknüpfung der Idee der Konsumentensouveränität mit der des Wettbewerbs legt es nahe, sich dieser Aufgabe durch eine Untersuchung verschiedener wettbewerbstheoretischer Ansätze zu nähern.
Aus dem Inhalt: Utilitarismus und Wohlfahrtsökonomie - Die nomokratische, systemtheoretische Sichtweise der österreichischen Schule - Die Konsumentensouveränität als operatives Ziel einer auf Effizienz ausgerichteten Wettbewerbs- und Verbraucherpolitik - Die Konsumentensouveränität als Leitbild einer freiheitssichernden Wettbewerbs- und Verbraucherpolitik.