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China sticht in See

Die Spratly-Inseln als Konfliktherd im Südchinesischen Meer

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Olaf Schwennesen

Die Spratly-Inseln sind eine Ansammlung von Inseln, Riffen und Sandbänken im Südchinesischen Meer. Ihre territoriale Zugehörigkeit ist umstritten. Die Volksrepublik China, Taiwan und Vietnam beanspruchen die Souveränität über den gesamten Archipel, die Philippinen, Malaysia und Brunei erheben Anspruch auf Teile der Inseln. Ihre besondere Bedeutung erhalten die Spratly-Inseln durch die Vermutung, daß sich in ihrem Bereich umfangreiche Rohstoffvorkommen befinden. Aber auch die geostrategische Lage der Inseln macht die Spratlys für ambitionierte Länder der Region interessant. Diese Arbeit geht insbesondere der Frage nach, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß der Konflikt mit Waffengewalt ausgetragen wird. Die Veränderung der geopolitischen Lage, die militärische Stärke der Kontrahenten sowie die Interessendefinition der wichtigsten Mächte der Region sind hierbei die entscheidenen Determinanten.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung des Spratly-Archipels - Der Konflikt im Rahmen des Völkerrechts - Die veränderte geopolitische Lage - Ostasien rüstet sich - Interessen, Ziele, Optionen: Die Konfliktstruktur aus Sicht der betroffenen Länder.