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Zur Kritik der Hegelschen Naturphilosophie

Über ihren Sinn im Lichte der heutigen Naturerkenntnis

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Renate Wahsner

Ausgehend von Hegels - keineswegs überholter - These, daß es die Aufgabe der Naturphilosophie sei, zuerst zu bestimmen, wie das Denken in der Naturwissenschaft ist, um dann zweitens zu sagen, was die Natur ist, wird anhand des für Hegels Naturphilosophie repräsentativen Anfangs des zweiten Teils seiner Enzyklopädie untersucht, wie Hegel dieses Denken charakterisiert, welche systemimmanenten Gründe diese Charakterisierung bedingen und geprüft, ob diese Charakterisierung die neuzeitliche Naturwissenschaft adäquat erfaßt. Diese Prüfung gründet sich auf eine langjährige Untersuchung des systematischen Verhältnisses der Philosophie zur Naturwissenschaft, resp. der erkenntnistheoretischen Problematik und Verfaßtheit der Naturwissenschaft. Um die Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen dem Leser leichter zugänglich zu machen, wurden sechs die naturphilosophische Hegel-Problematik unmittelbar betreffende Aufsätze in einem Anhang aufgenommen.
Aus dem Inhalt: Das Anliegen der Hegelschen Naturphilosophie und Hegels Bestimmung der Natur - Diskussion der 254-261 der Enzyklopädie - Zur logischen Struktur des Hegelschen Verfahrens.