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Das französische Konzernbilanzrecht

Vergleichende Analyse zum deutschen Recht im Hinblick auf die Konzernbilanzzwecke und deren Grundkonzeption

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Hans-Peter Willert

Die EG-Bilanzrichtlinien haben - wie am Beispiel Frankreich deutlich wird - einen «Kumuleffekt» auf die den Konzernen zur Verfügung gestellte bilanzpolitische «Manövriermasse» gehabt. Diese kann zwar durchaus der Aussagekraft der in einem EG-Mitgliedstaat erstellten Konzernbilanz dienlich sein, sie wirft aber in bezug auf die Vergleichbarkeit der Rechenwerke Probleme auf. Nach detaillierter Analyse der Einzelvorschriften, insbesondere hinsichtlich der Kapitalkonsolidierung, wird die französische Vorgehensweise als wirtschaftlich aussagefähiger auch für die deutsche Konzernabschlußerstellung vorgeschlagen. Gleichzeitig wird aber auch auf die Gefahren des Mißbrauchs nicht zuletzt mit Verweis auf Praktiken französischer Großkonzerne hingewiesen.
Aus dem Inhalt: Rechtsquellen - Konsolidierungskreis - Grundsätze der Konzernbilanzierung - Vorbereitung der Konsolidierung - Methoden der Kapitalkonsolidierung - Konsolidierung interner Geschäftsbeziehungen - Internationaler Gesamtvergleich.