Show Less
Restricted access

Das französische Konzernbilanzrecht

Vergleichende Analyse zum deutschen Recht im Hinblick auf die Konzernbilanzzwecke und deren Grundkonzeption

Series:

Hans-Peter Willert

Die EG-Bilanzrichtlinien haben - wie am Beispiel Frankreich deutlich wird - einen «Kumuleffekt» auf die den Konzernen zur Verfügung gestellte bilanzpolitische «Manövriermasse» gehabt. Diese kann zwar durchaus der Aussagekraft der in einem EG-Mitgliedstaat erstellten Konzernbilanz dienlich sein, sie wirft aber in bezug auf die Vergleichbarkeit der Rechenwerke Probleme auf. Nach detaillierter Analyse der Einzelvorschriften, insbesondere hinsichtlich der Kapitalkonsolidierung, wird die französische Vorgehensweise als wirtschaftlich aussagefähiger auch für die deutsche Konzernabschlußerstellung vorgeschlagen. Gleichzeitig wird aber auch auf die Gefahren des Mißbrauchs nicht zuletzt mit Verweis auf Praktiken französischer Großkonzerne hingewiesen.
Der Autor: Hans Peter Willert, geboren 1964 in Darmstadt. Von 1983 bis 1988 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Frankfurt/Main. Von 1988 bis 1990 Tätigkeit bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Seit 1990 zunächst Länderreferent der Allianz AG, seit 1993 Leiter der Abteilung Konzerncontrolling und -steuern bei deren französischen Tochtergesellschafter; Promotion 1995.