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Zur Entwicklung und Bedeutung der Brunnenhäuser innerhalb der mittelalterlichen Sakralbaukunst deutscher und österreichischer Territorien

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Heike Simon

Vom frühen Mittelalter bis zum Ausklang der Gotik wurden Brunnenhäuser an Klosterkreuzgängen geschaffen. In der Arbeit geht es nicht nur um die Entstehung und Entwicklung dieser Bauwerke, sondern vor allem um ausgewählte Themen und Bezüge in der sakralen Klosterbaukunst. Die Architekturanalyse ist umfassend angelegt, d.h. sie richtet sich auf die Kategorien Form, Funktion und Sinngehalt. Die Form wird als Ausdruck nicht nur des Künstlerischen, sondern auch der monastischen Idee betrachtet. Ebensowenig fehlen die Beweggründe der Bau- und Landesherren, die auf die Architektur eingewirkt haben. Darüberhinaus enthält das Buch die Vorstellung eines Kataloges, der die mittelalterlichen Brunnenhäuser des Untersuchungsgebietes zusammenstellt.
Aus dem Inhalt: Zur Abgrenzung des Begriffs Brunnenhaus - Einführung und Forschungsstand - Das Brunnenhaus als Bestandteil der abendländischen Klosterarchitektur - Typisierung der Brunnenhäuser: Zentralbauten, Longitudinalbauten - Wasserversorgung der Klöster und Brunnenhäuser - Zur Lage der Brunnenhäuser im Klausurquadrum - Zum Integrationsprozeß der Brunnenhäuser im Kreuzganggeviert - Lavatorium Anagogicum - Ästhetischer Anspruch und Repräsentation - Katalog.