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Komparative und Dispositionsbegriffe im Strafrecht

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Christos Mylonopoulos

Komparative und Dispositionsbegriffe sind zwei Begriffsarten, die einen großen Teil des strafrechtlichen Vokabulars ausmachen. Ihre gemeinsame Behandlung beruht auf dem inneren Zusammenhang, der zwischen beiden besteht. Der Gebrauch von komparativen Begriffen erlaubt dem Rechtsanwender, diejenige Entscheidung zu treffen, die vertretbarer als die übrigen ist. Die dispositionelle Analyse zeigt, daß Straftatmerkmale wie «Hang», «Gefährlichkeit» und viele andere keine Zustände sind, die einer Beschreibung zugänglich sind, sondern erst anhand eines Konditionals eingeführt werden können.
Aus dem Inhalt: Klassifikatorische Begriffe, Komparative und Typusbegriffe im Strafrecht - Die Theorie der unscharfen Mengen - Fuzzy logic - Abstufungsversuche im Strafrecht - Dispositionsbegriffe im Strafgesetz - Dispositionen und Zustände - Das Konditional und das prognostische Moment in den dispositionellen Aussagen - Zur dispositionalen Erklärung des Mitbewußtseins - Beispiele.