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Wasserverschmutzungen und Internationales Privatrecht

Zur privatrechtlichen Abwehr von Verschmutzungen internationaler Gewässer in der EG und in den USA

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Susanne Roggenbuck

Internationale Gewässer unterliegen Regeln des nationalen, internationalen und supranationalen Rechts sowie des öffentlichen Rechts und des Privatrechts. Diese Regeln wirken aufeinander ein, sind jedoch nicht genügend aufeinander abgestimmt. Das begünstigt die umweltbelastende Nutzung grenzüberschreitender Gewässer auf Kosten der Unterliegerstaaten. Eine bessere Verknüpfung der genannten Regelungsebenen und Kernbereiche könnte diesem Problem wirksam begegnen, wie diese Studie am Beispiel Europas, speziell Deutschlands und Frankreichs, erläutert. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Internationalen Privatrecht und seiner Ergänzung durch Wertungen des EG-Rechts. Zugleich wird anhand eines Rechtsvergleichs mit den USA die Trag- und Ausbaufähigkeit der vorgeschlagenen Lösung erörtert.
Aus dem Inhalt: Europäische Situation im Privatrecht: Vielfalt und Konkurrenz der Rechtsquellen - Entwicklung in den USA: von zwischenstaatlichem Kollisions- zu bundesstaatlichem Einheitsrecht - EG-Recht: eine europäische Lösung des Problems genehmigter grenzüberschreitender Wasserverschmutzungen.