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Neutrale Liquidität

Zur Theorie und praktischen Umsetzung

Dirk Löhr and Johannes Jenetzky

Was haben Moses, Pythagoras, Lykurg, Aristoteles und Keynes gemeinsam? Es ist das Thema «Zins», und zwar unter einer sozialökonomischen Perspektive. Keynes betrachtet den Zins als Preis für die Aufgabe von Liquidität. Damit begründet er, warum der Zins - trotz der Konkurrenz der Kapitalien - unter eine bestimmte Marke nicht fallen kann. Die neoklassische Modellwelt ignoriert hingegen vollkommen das Liquiditätsphänomen, weshalb sie immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt war. Die Arbeit stellt eine Synthese dar: Sie weist einen Weg zur Neutralisierung der Liquidität, durch den die Wirtschaftswirklichkeit einer bislang vollkommen unrealistischen Prämisse der neoklassischen Theorie angepaßt werden kann.
Aus dem Inhalt: Eine monetäre Theorie der Liquidität - Die Neutralisierung der monetären Liquidität - Nicht-monetäre Liquidität und ihre Neutralisierung.