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Streiten und Bewahren

Die religionspädagogische Rezeption und Kritik der Dialektischen Theologie

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Frank Frühling

Der pointiert dogmatische Ausgangspunkt der Dialektischen Theologie erscheint im Kontext der multikulturellen Gesellschaft ungeeignet, religionspädagogisches Handeln zu begründen. Der hier vorliegende Beitrag widerspricht dieser Einschätzung nachhaltig. Über eine kategoriale Bestimmung dialektischer Theologie und durch die Analyse von acht ausgewählten religionspädagogischen Ansätzen wird der Boden für die Behauptung einer neuen Relevanz dialektischer Theologie für die Religionspädagogik der Gegenwart bereitet. Betont wird die Notwendigkeit zum interreligiösen Dialog, zum Gespräch zwischen Theologie, Pädagogik, Kritischem Rationalismus und Kommunitarismus. Ein spezifischer Wahrheits- und Wirklichkeitsbegriff bildet die Voraussetzung für das Gelingen dieses Dialogs.
Aus dem Inhalt: Der theologische Dialektik-Begriff - Dialektische Theologie und Religionspädagogik: acht ausgewählte Konzeptionen - Dialektische Religionspädagogik in der multireligiösen Gesellschaft - Dialektik und Dialog - Kritischer Rationalismus - Kommunitarismus - Die Wahrheitsfrage - Erziehung als ideologiekritischer Lernprozeß.