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Für eine Imagologie der Geschlechter

Franz Grillparzers Frauenbild im Widerspruch- Entwicklung und Anwendung eines theoretischen Gesamtkonzepts zur Analyse von Frauenbildern unter Berücksichtigung von kulturhistorischen und biographischen Aspekten anhand ausgewählter Beispiele

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Karin Hagl-Catling

Ziel dieser Arbeit ist die Überwindung der Kluft zwischen traditioneller und feministischer Literaturtheorie. Ein theoretisches Gesamtkonzept zur Bildanalyse soll die Imagologie der Geschlechter als neue Disziplin der Literaturwissenschaft «salonfähig» machen. Dabei wird in umfassender Weise die feministische Forschung berücksichtigt und im Zusammenhang mit traditionellen Bildtheorien ein Gesamtkonzept zur Analyse von Frauenbildern entwickelt. Authentische Existenzformen werden gegen imaginative abgegrenzt und die «Dauerkrise» als Ausdruck von authentischer Subjektivität gewertet. Die Anwendung der Theorie auf Franz Grillparzer und seine wichtigsten Protagonistinnen (Sappho, Medea, Libussa und Rahel) bietet der Grillparzer-Forschung neue Impulse.
Aus dem Inhalt: Entwicklung einer Theorie zur Analyse von Frauenbildern - Anwendung und Überprüfung anhand Grillparzers Frauenbild und ausgewählter Dramen.