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Italienische Sicherheitspolitik 1949-1988

Die Bearbeitung zentraler verteidigungs- und rüstungskontrollpolitischer Entscheidungssituationen durch "gatekeeper</I> und Exekutive

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Alexander Kelle

War die italienische Sicherheitspolitik dem Ziel der Friedensförderung verpflichtet? Zur Beantwortung dieser Frage analysiert der Autor die fünf wichtigsten verteidigungs- und rüstungskontrollpolitischen Entscheidungssituationen, denen sich Italien in der Zeit des Ost-West-Konflikts gegenüber sah. Anhand dieser fünf Fallstudien prüft der Autor aus dem Neorealismus, dem Neoinstitutionalismus und dem Zusammenhang von Demokratie und Frieden abgeleitete Hypothesen. Auf der Basis eines Phasenmodells von Frieden gelangt die Arbeit zu dem Ergebnis, daß die italienische Sicherheitspolitik mehrheitlich das Ziel der Friedensförderung anstrebte.
Aus dem Inhalt: Italienische Sicherheitspolitik - Der Beitritt Italiens zur NATO - Die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Italien - Die Beteiligung an out-of-area-Missionen - Der Beitritt Italiens zum nuklearen Nichtverbreitungsvertrag - Italien und die INF-Rüstungskontrolle.